Einführung: Diversität der Orchideen

Mit etwa 30.000 Arten sind die Orchideen die artenreichste Pflanzenfamilie überhaupt. Das bedeutet, dass jede zehnte Pflanzenart auf dieser Erde eine Orchidee darstellt. Aber wo versteckt sich diese Unmenge an Arten? Der größte Teil der Orchideen, nämlich mehr als 20.000 Arten, leben als Aufsitzerpflanzen auf tropischen Bäumen und Sträuchern.

Als sogenannte Epiphyten haben Orchideen mannigfaltige Anpassungen an die Lebensweise in luftiger Höhe entwickelt. So gibt es bei baumbewohnenden Orchideen Speicherorgane in Form von kugelig oder spindelförmig verdickten Sprossen, sogenannten Pseudo-Bulben. Andere besitzen fleischig verdickte, wasserspeichernde Blätter. Schließlich gibt es gar welche, die vollkommen blattlos sind. Bei ihnen haben die Wurzeln, die Blattgrün enthalten, vollständig die Aufgabe der Blätter übernommen.

Um grundsätzliches zur Lebensweise als Aufsitzerpflanze zu erfahren, wählen Sie die Nummer 161.



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Einführung: Diversität der Orchideen (MP3, 505 KB)

Audioproduktion und Copyright: Soundgarden Audioguidance GmbH
Text: Günter Gerlach, Botanischer Garten München-Nymphenburg